Ein alter Zylinderkopf


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Re: Ein alter Zylinderkopf

Beitrag von Forum Member »

Soo , jetzt ist der hier auch fertiggeworden . Ich glaub jetzt lasse ich es auch dabei bewenden , denn ich hab auch noch andere offene Baustellen .
Dieser Prolink Kopf hat mir die meiste Arbeit bereitet .
Der Vorbesitzer (Clubmember) wollte mir den ganzen Krempel Anliefern und Verkaufen und ging jetzt mit seinem Kumpel in den Keller um das sie gemeinsam den Motor zum Auto hochgeschleppt kriegen . Dort entdeckten die jedoch auch einen vollen Kasten Bier , welchen sie zuerst mal vollständig Leertranken .
Dann packten sie den Motor und schafften es die halbe Treppe hinauf .
Es fehlte nun ein kleines Stückchen Kettenschacht und die Aufnahme für die Spannerschraube .
Das gab dann hier beim Verkaufsgespräch schon kräftige Abschläge . Nun der nahm es mit Humor und ausserdem machte seine ebenfalls anwesende Frau Druck , das der ganze Krempel endlich mal wegkommt .
Der Aluschweißer hier ums Eck , hat es wirklich sehr fein wieder Aufgefüllt ( schrieb ich schon ) . Hier noch Fotos davon , wie ich es danach modelliert habe . Von aussen sieht man nichts . Sogar die kleine erhabene Kante unter dem V-Deckel passt perfekt , wie ihr auf dem Bild sehen könnt .
Bei diesem Kopf musste ich alle Sitze nachschneiden und alle Ventile wegschmeissen . Von den wieder hergestellten Ventilsitzen hier noch ein Foto . Eine war auch eine gute Gelegenheit , die hier vorhandenen neuwertigen Ventile mal zu verbrauchen . Deswegen sieht man hier auch glatte CB1 Einlassventile in dem SC03 Motor . Das ist aber föllich egal .
Den VHT Motorlack habe ich wieder auf dem Kaminofen eingebrannt und den Kopf mit einem sehr schönem SC03 Nockensatz gefüllt . Das passt schon .
Also jetzt ist das Wohlfühl-Regal voll und ich muss schon sagen : Mir gefällt es sehr gut .
"so"
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Re: Ein alter Zylinderkopf

Beitrag von Forum Member »

Ohh man , die Zeit verging und ich habe derweil kaum was mit solchen Cbx Sachen zu tun gehabt .
Zuletzt hatte ich hier die Arbeit an dem schwarzem SC03 Kopf beschrieben und mein schönes , der Möblierung dienenden Regals gepriesen und mitgeteilt , das mir dieses sehr gut gefällt . Das ist auch so , auch wenn das die meisten Leute vielleicht nicht soo Prima finden .
Egal , die Geschmäcker sind verschieden und die einen mögen es so und die anderen finden mit Modellautos vollgestellte Spanplattregale vom Discounter netter . "oj"
Vielleicht fehlt da doch noch der "Entscheidende Zylinder Kopf".
Mir ist letztens genau solch einer ins Haus gelaufen . Der Verkäufer hielt sich etwas bedeckt , konnte kaum was dazu sagen , außer das es ein nie benötigter Ersatzkopf sei und so musste ich ihn Blind bezahlen und darauf hoffen , das es kein totaler Reinfall wird . Es war sämtlich alles daraus entkernt , was mich schon etwas Misstrauisch machte .
Einzig 12Stück der Nocken Lagerböcke waren noch darauf , sowie 22 Tassenstößel darin . Es fehlten also 6Stück Lagerböcke und zum Glück habe ich noch einige in einer Sammelbox , die ich dafür hernehmen kann , sofern sie denn Passen , bzw. Dicht dran und leicht anpassbar sind . Fürs Foto hab ich sie schon mal hersortiert und draufgesteckt .
Der Kopf wurde offenbar schon mal Eisgestrahlt , denn er ist ungewöhnlich Sauber . Irgendwelche sonstigen Strahlgutmittel sind daran nirgendwo feststellbar . Zum Glück !
Ich könnte den direkt so belassen . Um ihn Hundert % Neuwertig dastehen zu haben , müsste ich ihn noch über Nacht ins Erhitzte Ultraschallbad mit R33 Reiniger Einweichen und paar mal beschallen . Dazu vorher und nachher Dampfstrahlen . Ich überleg noch .
Ein Kerzengewinde hab ich entdeckt , wo die Kerze etwas schlapperig sitzt , da hat schon mal einer Schief Reingedreht . Das bring ich mit Helicoil in Ordnung .
Zu meiner Überraschung , konnte ich bis hierher keine weiteren Schadstellen Entdecken . Alle Rippen sind unversehrt . Ich hab die Brennräume mit dem Bohrmaschine Drahtbürstenvorsatz sauber Ausgefegt und sehe das die Ventilsitze sehr gut und nicht zu Breit sind . Wenn ich Glück habe , reicht einfaches Einschleifen . Sowas hatte ich noch nie . Bislang mussten immer mehr oder weniger viele Sitze nachgeschnitten werden .
Die sämtlichen Ventilführungen sind Super . Alle ohne übermäßiges Spiel und kein Anriss durch Krummgehendes Ventil .
Sämtliche Lagebockgewinde und Krümmergewinde sind gut . Die Gleitlagerstellen alle wie neu . Also ich kenn schon die Ecken , wo man hinsehen muss , aber ich finde bislang weiter nichts schlechtes daran .
Dann waren die Euros bis hierher nicht verloren . Sooo Superteuer war der jetzt auch nicht . Vielleicht hab ich ja endlich auch mal Glück gehabt und ein "Schnäppchen" gemacht .
Das reizvolle für mich ist an solch einer Sache , das ich in so einen Entkernten Kopf genau das hineinstricken kann , was nutzlos hier in Kisten und Kasten herumschläft . Ventilfedern und Keile , Tütenweise neue Vesrah Ventile , kleiner Steuerkettenspanner , Auspuffstehbolzen , neue Lagerbockschrauben , neuwertige Nockenwellen , Polierter Ventildeckel , Trowalierte Krümmersterne , usw.
Alles Sachen , die sonst nie einer brauchen kann und die nun Sinnvoll verbraucht werden können . Sehr schön !
Ich schreib dann demnächst hier , wie es sich mit dieser tollen Bastelei weiter gestaltet .
Gruß Alexander
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Re: Ein alter Zylinderkopf

Beitrag von Forum Member »

So , das war jetzt schon der dickste Brocken ! Alle vier Nocken laufen , angetrieben mit 2 Fingern , drehen ohne jedes Hakeln in dem Öl .
Und das obwohl ich einige Lagerböcke aus meiner Sammelkiste dazu gesteckt habe . Das hatte ich so easy bislang noch nie .
Da brauch ich gar nicht weiter mit Filzstift oder womöglich Plastikage herum zu Messen .
Einzig : Der Drehzahlmesser Lagerbock , ein Neuteil , klemmt die Welle fest . Ich hab schon mit Filzstift markiert . Da müssen sicher 1-2 Hunderstel raus . Da muss mir noch was Ausbrüten , wie ich das sauber Läppen kann .
Bislang dachte ich immer , das dieser einzig Kaufbare Lagerbock Nr.6 etwas Großzügiger gehalten ist , damit er immer auf jeden Kopf passt .
Hat jemand den schon mal geläppt und mit was für Werkzeug dann ?
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Re: Ein alter Zylinderkopf

Beitrag von Forum Member »

Ich würde die NW mit nem Edding farblich markieren und eingebaut durchdrehen
Dann siehst wo etwas weg muss
Wenn es gleichmäßig ist rüde ich das Ding ausspindeln und wenn es nur etwas ist (grat) etc. einfach polierleinen nehmen

Das ist 40 Jahre alte Technik. Die wird sowas wohl verzeihen
Wenn ich mal sterbe ist meine grösste Sorge,
dass meine Frau die Werkzeuge und Maschinen für das Geld verkauft,
was ich ihr erzählt habe als ich es angeschafft habe

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Re: Ein alter Zylinderkopf

Beitrag von Forum Member »

Ich habe so einen Lagerbock schon mal angepasst.
Einfach im Schraubstock eingespannt und mit einer großen Reibahle ca. 16mm an der markierten Stelle etwas Material heraus geschabt.
Also Reibahle in beide Hände genommen und als Schaber genutzt (ich hatte keinen Dreikantschaber).
Funktioniert prima.
Das mit dem Dreikantschaber habe ich bei einem Engländer gesehen der die alten GSX Motoren machte.
Gruß,
Daniel

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Re: Ein alter Zylinderkopf

Beitrag von Forum Member »

Hallo , der ganze Tag ging drüber hin , ein Winkelgerechtes Helicoil für die Kerze Nr.3 zu machen . Ist gut geworden und funktioniert mit daneben eingeschraubten langen Bolzen , die als Lotrecht Kontrolle beim Freihandschneiden unverzichtbar sind . Die Kerze sitzt Winkelgerecht darin und trägt rundherum auf ihrem Dichtring .
Weiter manuelles Nachreinigen des Kopfes und dann das Einschleifen der ganzen Ventile .
Sensationell : Alle Sitze waren im Maß , ca.1,2mm breit und hatten klar definierte Winkel . Als hätte das noch gar nicht viel gelaufen . Brauchte keinen Sitz schneiden .
In drei der Brennräume ist ein haarfeiner Riß zwischen den Ein und Außlaßsitzen . Einen konnte ich gar mit Schleifleinen wegschleifen , da er nur ca. 1-2Zehntel tief reichte . Die anderen hab ich so belassen . Sind harmlos . Hatte ich bei anderen Köpfen erst einmal gesehen .
Der Tip von Carstene , den Edding auf die Nocke aufzubringen war sehr hilfreich . Ich hatte das bis dahin den Edding immer in den Lagerbock gemalt .
So geht es echt besser .
Daniel : Solch einen Dreikantschaber kenne ich noch aus der Lehrwerkstatt und ich habe einen schönen davon hier . Aber damit hätte ich mich nicht daran getraut . Ich hab nun so einen kleinen Fächerschleifer für die Bohrmaschine genommen und den Lagerbock im Schraubstock zurecht gespannt . Dann paarmal das ganze wiederholt und mit benutztem 1200 Wasserpapier mit dem Daumen hinterhergerieben . Recht Rustikal , aber sieht im Ergebnis sehr sauber aus und die Nocke geht mit dem Zeigefinger anzuschieben .
Hier noch ein "Beweisfoto" von den Auslasssitzen .
Morgen mach ich gleich weiter . Ein paar Tage braucht sowas doch .
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Re: Ein alter Zylinderkopf

Beitrag von Forum Member »

Hier ist der Kopf nun soweit fertiggestellt , wie es gemeinhin üblich ist . Ich mache die Köpfe ja ansich immer Komplet fertig , dh. mit eingebauten Nockenwellen und bereits eingestellten Ventilen , Ventilhaube usw.
Leider ist hier deswegen erstmal Pause mit der Fertigstellung , weil ich gesehen habe , das ich gar keine Nocken-Verbinder mehr in der Nockenkiste hatte . Auch die CB1 Ventildeckelschrauben sind aus . Das wusste ich gar nicht mehr , weil ich nun längere Zeit da gar nicht mehr mit befasst war .
Die Ventilfedern habe ich mir aus ca.70Stück herausgemessen . Bei den äußeren ging das einigermaßen fix , weil die meist alle noch gut in der Länge waren . Bei den inneren kleinen , musste ich alles durchmessen , was sich hier fand , inkl. Boldor bestände . Die waren alle mehr oder weniger an der Grenze aber ich bin nun noch gut weggekommen .
Die 22Stück darin steckenden Tassenstößel hatte der Vorbesitzer da willkürlich reingesteckt , die A und B Toleranzmarken Marken passten überwiegend gar nicht zu den Buchstaben im Kopf . Zum Glück hab ich noch welche im Sammelbestand , so das ich das auch wieder in Ordnung bringen konnte .
Zuvor hatte ich noch entdeckt , das das Gewinde vom oberem kleinem Spanner kaputt war . Das hab ich mit Helicoil repariert und musste zwei solcher Einsätze verbrauchen , weil beim erstem Versuch ist der Draht auf halbem Wege einen Vorschnitt-Gang übersprungen und das habe ich erst bemerkt , als ich die Schraube reindrehte und die klemmte dann nach drei Umdrehungen . Das überspringen im Vorschnittgewinde passiert manchmal , ich hab mir einen kleinen Trick ausgedacht , wie man das verhindern kann . Nämlich beim zweitem Versuch dann ohne das Eindreh-Rohr , nur mit dem Schlitzdreher und beim langsamen Drehen den Dreherschaft dabei nach oben ziehen . Der klemmt gut genug auf dem Haken vom Draht und rutscht nicht ab .
Hier ein Bild vom Rechtwinkeligem Sitz der Schraube im Freihand eingeschnittenem Gewinde . Man kann auf dem Bild gut erkennen , das die Mutter rundum gleichmäßig gegenläuft .
Wer das schief reinschneidet , und das passiert Freihand fix gerne mal , der hat ein richtiges Problem , weil dann die Kontermutter den Dichtring nur noch an einem Punkt gegendrückt und überhaupt wird die Kontermutter an dem einem Auflagepunkt nicht mehr festzusetzten sein . Viel Alu für einen weiteren Versuch mit was Dickwandigerem ist da ja nicht .
Ich hab schon mal alle Tassenstößel mit 265er Shims bestückt , damit ich dann die Ventile schon einstellen kann .
Auch noch ein Bild vom beschliffenem Lagerbock , da wo es im hinterem Bereich klemmte .
Daniels Tip mit einer Reibahle kam halt zu spät hier an , da hatte ich es schon mit dem Fächervorsatz gemacht . Ich weis wohl , das man mit Schleifmitteln nicht im Alulager arbeiten soll , jedoch manchmal muss man sich halt pragmatisch verhalten und ich habe das mit gut abgenutztem hochwertigem Wasser-Schleifpapier nachgerieben , welches seine losen Schleifpartikel längst verloren hat .
Gruß bis demnächst .
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Re: Ein alter Zylinderkopf

Beitrag von Forum Member »

So , dann will ich mir mal selber Antworten die Lebhafte Diskussion über dieses Thema weiterführen und diesen Kopf hier soweit fertig melden . :bla:

Ich habe die Nocken in Ermangelung solcher , ohne Verbinder da hineingebaut und und das Ventilspiel Eingestellt , sowie einen Jungfräulich erhalten , Rissfreien Spanner reinspendiert .
Es ist schon kuul , ca.8-10Kg Shims zur Hand zu haben , sonst könnte man das vergessen , um das Ventile Einstellen mal eben zu machen .
Der verbaute Nockenwellen Satz , war in einem derart neuwertigem Zustand , das ich kurz gezuckt hatte , den da reinzubauen , wo es nachher keiner mehr sieht , oder glaubt . Das ist halt 35Jahre Altlagerware , mit entsprechend wenig Km . Die Gleitlager vor allem : Wie nagelneu .
Hier ein Bild davon .
Weiter ein Foto davon , wie es Aussieht , wenn man eine ziemlich verbogene Ölleitung zur Hand nimmt und mal kucken will , wie das sich ausgeht , daran was wieder zurecht zu Biegen . Wenn einer hier mal vor der Frage steht , das auch zu probieren , Lasst es lieber , wenn sowas nachher im laufendem Betrieb unter Wärme und Vibration Aufreißt , gehen die Wellen im Kopf fest und dann ist bestenfalls noch ein Kopf Schrott .
Und letztlich , da hat auch der Kopf nun seinen Platz im Regal eingenommen .
Also ich finde das schon richtig Kuschelig hier !
"so"
Achso , ich hab grade noch einen CB1 Kopf zur Hand genommen , der da auch schon ewig in einer "Ecke liegt" . Bei dem weis ich nicht so recht , ob ich den machen soll bzw. kann . Der hat nach einem Sturz heftigen Rippenbruch an einer Seite . Schade eigentlich , denn technisch ist er perfekt . Wenn einer den gebrauchen kann und richtig gut am Wig ist ... Bitte sehr .

Gruß Alexander
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Re: Ein alter Zylinderkopf

Beitrag von Forum Member »

Nun, ich weiß nicht wie es anderen hier geht, aber ich gucke immer nur mit offenem Mund deine Posts an und kann fachlich nichts beisteuern. Aber ich mache es gern, Daumen hoch.
Was mir beim rechten Bild aufgefallen ist: die Tanks oben auf dem Regal sind verpackt. Die Köpfe nicht, warum ist das so? Die stauben doch auch ein oder fällt dein Staub nur senkrecht? :-)
Weiter so, ich mag diese Berichte.
Achim
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Re: Ein alter Zylinderkopf

Beitrag von Forum Member »

Na ja , vergleichsweise ist die Diskussionskultur hier im Forum , eher einigermaßen "gedeckt" gehalten .
Von gelegentlichen Ausnahmen mal abgesehen . Einmal hattest du davon berichtet , hinter einem E-Auto mit E-Nummerschild gefahren zu sein .
Darauf ging ein Sturm von Postings der höchst Erregten Usern über zwei Seiten glaub ich jetzt .
Oder einer hier berichtete in höchster Erregung von der hellen Leuchtkraft seiner Maglite Taschenlampe . Die Forumsgemeinschaft schnappte vor Aufregung nach Luft und es brannte hier die Hütte . Die bestmögliche Wurschtbude im Elsass , oder User Gerald mit dem Willi war auch jeweils eine Erregte Diskussion wert .
Wenn ich solchen Arbeitsbericht hier schreibe , dann taugt das allemal , um hier Tagelanges Schweigen zu überbrücken aber auch um die Newbis vielleicht ein wenig ins Thema zu bringen und auch weil ich dann jeweils Bock darauf habe , obgleich ich vorher weis , das sowas bestenfalls zu 95% schweigend gelesen wird . :zeit:

Achso , die neu lackierten Tanks wären vom Staub nicht zu reinigen , ohne das es sichtbare Kratzer geben würde .
Die Köpfe liegen eher schon im Staubschatten , denn der kommt überwiegend von oben . Und unempfindlich sind die natürlich auch .

Gruß Alexander
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Re: Ein alter Zylinderkopf

Beitrag von Forum Member »

Es ist schlecht vorhersagbar, welche Beiträge die Userschaft anheizen und welche nicht. Deine sind eher nicht von zwei Seiten anzusehen, schätze ich. Aber wehe jemand fängt vom Öl an, oder Reifen, oder Mathy (oder wie das heißt), dann fliegen die Fetzen. Sei froh dass hier religiöse und politische Diskussionen unerwünscht sind, andernorts führt sowas zu lebenslangen Feindschaften. Anders als übrigens in einem anderen Forum, wo nur eingeladende Mitgliederinnen posten und lesen dürfen, da gehen selbst Posts über Moslems/Christen/Juden/whatever und Fußball spielt dort auch kaum eine Rolle. Sehr angenehmer Haufen, das.

Was die relative Ruhe hier angeht: es haben halt fast alle schon fast alles gesehen/gelesen/gehört, so ganz viel neues findet sich zum Aufhänger CBX eben nicht mehr. Bei einem derart alten Krad einerseits gut, andererseits natürlich schade für die Postings pro Tag. Ich bin Teil einer s.g. Mailinglist mit Thema CBX, der ich anno 1996 beitrat. Die letzten (sagen wir) 10 Jahre war dort mehr oder weniger ebenso tote Hose wie in diesem Forum. Das wird die gleichen Gründe haben. Wir werden alle älter und neue Gesichter mit wie auch immer gearteten CBX jeglicher Geschmacksrichtungen werden selten. Siehe Bericht eines unserer neuesten Anwärter, CBX teilzerlegt wegen Todesfall geerbt. Kommt hin und wieder vor, aber mehr wird's nicht mehr.
Achim
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Re: Ein alter Zylinderkopf

Beitrag von Forum Member »

Das kann man so argumentieren , jedoch es sind in anderen Foren die Bikes und deren Fahrer auch nicht jünger . Eine Bolddor zum Bleistift und deren Forumsuser wird sich so sehr nicht unterscheiden . Dort allerdings wird sich täglich rege unterhalten und Ausgetauscht .
Desgleichen in weiteren Bikeforen , wo ich gerne mal reinschaue .
Eigentlich glaube ich , das die Cbx sich in ihrer Klasse eine Etage höher befindet als eine eher etwas banale massenhafte Boldor .
Folglich müsste das Thema auch entsprechend Diskussionswert sein , würde ich jetzt mal so meinen .
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Re: Ein alter Zylinderkopf

Beitrag von Forum Member »

@Alexander
solltest du noch Nockenwellen Verbinder suchen.

https://www.bike-teile.de/index.php?sei ... id=1521238

Gruß,
Daniel

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Re: Ein alter Zylinderkopf

Beitrag von Forum Member »

Daniel : Klasse Tip war das und ich hab fix welche bestellt . Der Tip hat mir einiges Geld erspart , im Vergleich zu dem , worüber ich heute mit jemandem geschrieben hatte . Hast gerne hier einen gut .
Ventildeckelschrauben hab ich selber noch gefunden .
Jetzt fehlt noch eine Öl-Rohrleitung und zwei solcher die Steuerketten Gleitbrücke da oben im Kopf . Eine Ölschlauch Anschlußschraube oben , hinten im Zyl.Kopf auch noch .
Wer noch überzählig hat und loswerden will , ich bezahle das ordentlich .
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