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Re: Schlechter Start nach längerer Standzeit
Verfasst: Do 26. Dez 2013, 13:14
von Forum Member
Ich habe bei meiner Prolink den Unterdruckbenzinhahn ausgebaut.
Warum braucht man zwei Benzinhähne?
Wenn ich Moped fahren will, mache ich zuerst den mechanischen Benzinhahn auf, schiebe das Moped aus der Garage und ziehe in aller Ruhe Jacke, Helm und Handschuhe an.
In dieser Zeit haben sich die Vergaserschwimmerkammern gefüllt.
Ein, zweimal dem Gasgriff drehen, Choke ziehen und den Starterknopf drücken.
Und schon läuft der Motor.
Seit ich die Hawker-Batterie drin habe, geht das Ganze noch besser, da der Anlasser noch schneller dreht.
Viele Grüße und ein schönes Weihnachtsfest.
Michel
Re: Schlechter Start nach längerer Standzeit
Verfasst: Do 26. Dez 2013, 13:18
von Forum Member
Ach ja, beim Starten habe ich natürlich das Licht abgeschaltet.
Re: Schlechter Start nach längerer Standzeit
Verfasst: Do 26. Dez 2013, 16:54
von Forum Member
Ich glaube das muss man jetzt nicht jedesmal dazu schreiben. Wer n´büschen Grips im Kopp hat, macht schon aus Eigeninteresse sämtliche Verbraucher vor dem Einschalten der Zündung aus.
Re: Schlechter Start nach längerer Standzeit
Verfasst: Do 26. Dez 2013, 18:15
von Forum Member
Hallo,
ich habe jetzt gerade erst mitgelesen und muß Tommy eindeutig zustimmen.
Um Benzin in die Ansaugstutzen zu bekommen reicht die schon eingebaute Beschleinigerpumpe völlig aus.
Wichtig ist nur das in den Schwimmerkammern erst mal Sprit angekommen ist,was mit dem Unterdruckventil schwierig ist (ich habe keins verbaut,muß also immer! den Benzinhahn schließen).
Wer auf die Sicherheit eines zweiten ventils nach dem Benzinhahn nicht verzichten will der kann auch ein elektrisches Ventil verbauen.
Das hatt wenigstens vollen Durchlaß sobald die Zündung an ist,bei dem Unterdruckhahn kommt ja nur etwas wenn man orgelt.
Und wie der Durchfluß bei dem Unterdruckhahn während des anlassens ist weiß ich nicht,könnte ja mal jemand testen!
Es gibt diese Startprobleme bei anderen Modellen auch,bei meiner VF habe ich einen Taster verbaut mit dem ich vor dem anlassen die Benzinpumpe in Betrieb nehme.
Man drückt vor dem Anlassen so lange auf den Taster bis die Pumpe aufhört zu pumpen (die schaltet bei einem bestimmten Druck von selbst ab),dann sind die Schwimmerkammern gefüllt und sie springt prima an.
Sollte jetzt nach langer Standzeit ein Schwimmernadelventil nicht dicht sein und ich pumpe mit der Benzinpumpe 2 Minuten lang Sprit in den Motor und drücke dann auf den Starter,dann kann so ein Starthilfe Taster auch schnell zum Motorschaden führen.
Man sollte man bei jeder Änderung / Verbesserung auch darüber nachdenken was passieren könnte,wenn jemand nicht weiß was er da gerade macht.
Deswegen sind die meisten Benzinhähne unterdruckgesteuert,das ist Idiotensicher!
Gruß,
Daniel
Re: Schlechter Start nach längerer Standzeit
Verfasst: Do 26. Dez 2013, 19:35
von Forum Member
Bei meiner FZR 1000 ist das ähnlich - aber serienmässig. Sobald die Zündung eingeschaltet wird, baut die elektr. Benzinpumpe den vorgegebenen Druck auf und schaltet sich danach ab. Erst bei Unterschreitung eines wiederum definierten Druckes schaltet sie sich eigenständig wieder dazu. Dennoch startet auch sie nach längerer Zeit etwas zäh - wenn auch immer noch etwas besser als die Dicke. Daher auch bei ihr:
Benzinschlauch vom Luffikasten bis unter die Sitzbank. 1 - 2 Spritzer Bremsenreiniger und WRRRUMMMM !

Re: Schlechter Start nach längerer Standzeit
Verfasst: Fr 27. Dez 2013, 14:43
von Forum Member
@ Alle Verbraucher vor dem einschalten der Zündung aus ? Auch die Kontrollampen, wird dann etwas schwer mit den ganzen Umbauarbeiten. [spassbremse.gif]
Re: Schlechter Start nach längerer Standzeit
Verfasst: Fr 27. Dez 2013, 16:29
von Forum Member
Ach was !
Sind ja eh nur Leerlaufleuchte und Öldruckleuchte.
Leerlaufanzeige braucht man nicht - wer zählen kann, ist klar im Vorteil !
Öldruckleuchte braucht man auch nicht. Dann bekommt man auch kein flaues Gefühl beim Fahren, da sie sich ja nicht einschalten kann. Ausserdem macht Öl nur den Motor innen dreckig und wird extrem überbewertet !

Re: Schlechter Start nach längerer Standzeit
Verfasst: Do 2. Jan 2014, 10:18
von Forum Member
Moin und gesundes Neues!
Einen hätte ich noch zu der Primer-Sache: Jeder Abzweig (T-Stück oder Kreuz) sind ne automatische Verengung des Querschnittes. Somit sinkt die Fließgeschwindigkeit, die durch das nicht allzu große Gefälle eh nicht berauschend ist, noch mal weiter ab. Soll heißen, mit Primerpumpe und den ganzen Abzweigen wird zwar der Hobel gut anspringen, aber möglicherweise dann nicht mehr so toll laufen, weil nicht mehr genug Sprit nachläuft im "Normalbetrieb". Zumindest so meine Erfahrung beim Umbau meiner PL auf elektrisches Ventil und die Arbeiten an anderen Zweirädern...
Sinnvoll imho ist bei ner PL, die Unterdruck-Schei.. zu entsorgen, wenn gewollt nen eletrischen Absperrzeugs rein und die Idee mit Hajotts Schläuchlein umzusetzten. Natürlich ordentliche Batterie etc. vorausgesetzt...
Andreas
Re: Schlechter Start nach längerer Standzeit
Verfasst: Do 2. Jan 2014, 14:18
von Forum Member
Sofern die Primerpump überhaupt zum Einsatz kommt, das haste falsch verstanden, der Primer- Kreis ist nur für DEN Zweck (geht normalerweise in die Ansaugstutzen Zylinderseitig), die Haupt- Spritzufuhr in die Vergaser bleibt unangetastet, daher auch keine Verengung im Versorgungsbereich .... und eine starke Batterie braucht man zu einem vernünftigen Start IMMER ....
Re: Schlechter Start nach längerer Standzeit
Verfasst: Do 2. Jan 2014, 22:18
von Forum Member
Nee, er meint bestimmt, dass bei einem Abzweig in der Spritzufuhr vom Tank zum Vergaser Probleme mit der Fließgeschwindigkeit kommen könnten. Sprich: du reißt richtig am Kabel und nach 500m stirbt die Karre ab, weil die Schwimmerkammern leer gesaugt sind, da zuwenig Nachschub kommt. Das trifft es doch, Andreas, oder?
Achim
Re: Schlechter Start nach längerer Standzeit
Verfasst: Do 2. Jan 2014, 22:46
von Forum Member
.. wie gesagt, falsch verstanden, nach dem einmaligen "priming" wird die Leitung nicht weiter verwendet, verschliesst sich selbst und "stiehlt" somit auch keinen weiteren Sprit .... hat also null Einfluss aufs Fahrverhalten und Hauptversorgung ...
Re: Schlechter Start nach längerer Standzeit
Verfasst: Mo 6. Jan 2014, 09:07
von Forum Member
Moin!
@Achim: Richtig verstanden...
@Ranger: Paßt so nicht, da dennoch die Leitung irgendwo aufgetrennt und ein T-Stück eingesetzt werden muß. Und hier kommt es zur Reduzierung der Fließgeschwindigkeit, egal, ob zusätzlich noch was weggeht für nen Primer oder ne Standheizung...
Alternative wäre, einen Benzinschlauch zu verwenden mit größerem Durchmesser, den man irgendwie an den Benzinhahn frickelt, um dann einen größeren Leitungsquerschnitt weiterzuführen bis zum T-Stück.
Aber lohnt das?
Andreas
Re: Schlechter Start nach längerer Standzeit
Verfasst: Mo 6. Jan 2014, 09:15
von Forum Member
Moin,
mit "lohnen" ist das immer so ne Sache des Betrachters.
Wenn du das mit der Leitungsreduzierung soo eng siehst, dann stmmt das theoretisch schon. Hab ich so gar nicht wahrgenommen. Ich dachte immer, das ihr denkt da fliesst ständig Sprit irgendwo seitlich weg. Das ist ja nicht so.
Ist aber aus meiner Sicht auch völlig unerheblich. Die Leitungen sind ja immer überdimensioniert. Dann machst halt einen größeren Leitungsquerschnitt rein, solange er nicht größer als der des Benzinhahn Anschlussnippel ist ....
Gruß
Re: Schlechter Start nach längerer Standzeit
Verfasst: Mo 6. Jan 2014, 12:37
von Forum Member
Hallo,
für die ganz Ängstlichen hätte ich noch eine Lösung: Ein zweiter Benzinhahn auf der anderen Tankseite nur für die Primer-Pump
Gruß
Tommy
Re: Schlechter Start nach längerer Standzeit
Verfasst: Mo 6. Jan 2014, 13:12
von Forum Member
Jau, am besten noch elektrisch und mit Fernbedienung ....
