Motorschaden

Hier gehört alles rein was die Technik der CBX betrifft
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alpenmann10
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Motorschaden

Beitrag von alpenmann10 » Do 12. Jul 2018, 04:22

Hey Zusammen
Am Sonntag hats mich völlig unerwartet bei einer längeren Ausfahrt erwischt. Mitten im Schwarzwald, plötzlich eine "fürchterliches Geräusch" Rasseln Klappern Mahlen oder wie auch immer ich das beschreiben soll. Vielleicht 15 - 20 sekunden. Fahrtechnisch höchstens ein Ruckeln, mehr kann ich dazu garnicht sagen. Sofort die Kupplung gezogen und dann die Ölkontrolleute brennen sehen.
Angehalten, Zündung aus. So nun wußte keiner was Passiert war. Zündung ein - alles Normal, Öl kontrolliert - alles Normal. Anlasser betätigt Motor dreht sauber durch, keine Reaktionen.
Also die Mitfahrer nach Hause, Mopedanhänger organisiert, und mich nach 4 Stunden abgeholt.

Bei mir hatte sich inzwischen der große Frust eingestellt. Hatte mich in den letzten Monaten auf ein geregeltes, oft Motorrad fahrendes, Pensionärsdasein fixiert und nun das.
Nun stand doch umgehend vieles diesem im Weg,
- Ich will die CBX nicht aufgeben
- 2. Moped gerne aber aktuell und demnächst nicht finanzierbar.

Nun haben wir am Montag schweren Herzens mal mit der Bestandsaufnahme angefangen.
Ergebnis:
Im Zündungsbereich alles völlig normal.
Getriebe völlig geräuschlos und bestens zum Schalten
Ölröhrchen im Bereich Primärkette wie neu
Zündkerzen raus - Kamera rein - kein Befund
- Kompression auf allen Zylindern - praktisch keine "oj"
- Motor läßt sich von hand nur schwer drehen
-Öl abgelassen und Ölwanne entfernt - dabei eine kleinere Schraube und ein "Kühlrippenteil" o.ä. entdeckt
- Ventildeckel abgenommen und nach langem suchen festgestellt, dass an der rechten Vorderen (Auslass) Nockenwelle ein Stück abgebrochen ist. Genau hier sitzt eine Schraube im Steuerkettenzahnrad welche ebenfalls fehlt. -das wäre wohl die aufgefundene- fehlt also noch das Stück der Nocken welle. :an:

Inzwischen Motor komplett ausgebaut und auf nen Motorständer befestigt.

Nach vielen Überlegungen könnte ich mir vorstellen, dass warum auch immer die Schraube sich gelöst hat/ das Teil abgebrochen ist (hatten das alles ja vor ca. 1,5 Jahren und 5000 km überholt und eigentlich sehr sorgfältig verbaut) Die Bruchstücke gelangten dann logischer Weise in den Steuerkettenschacht. Wie auch immer genau, wurde dadurch der Steuerkettenspanner entlastet oder die Teile kamen zwischen Kette und Zahnrad wodurch dieses "durchrutschte" und die Steuerzeit sich natürlich veränderte. Somit wäre bei Verdichtung evtl. immer ein Ventil offen und damit natürlich keine Kompression mehr gegeben ist.

Werden nun mal Kopf und Block abbauen und dann sehen wie diese und natürlich die Kolben aussehen!

Sollte dann das Zahnrad der Steuerkette auf der Kurbelwelle beschädigt sein dürfte es um meinen Motor und die CBX geschehen sein.

Hat irgendjemand sowas schon gehabt?
Hat jemand entsprechende Motorenteile oder gar einen ganzen solchen zu veräußern (Preis gerne per PN)? :help:

Bin für jede Hilfe Dankbar!
Grüße von der Schwäbischen Alb
Sigi

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750four
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Re: Motorschaden

Beitrag von 750four » Do 12. Jul 2018, 08:15

Hallo Sigi
Schöne Scheiße in die du hier rein geraten bist, hört sich dramatisch an, hab da wenig Hoffnung das die Kurbelwelle da nichts abbekommen hat.
Bei E-Bay Kleinanzeigen ist gerade ein Motor ausgeschrieben, der Kollege (Tommy) ist auch hier im Forum, vielleicht wäre das was für dich Teilüberholter CBX Motor
oder hier noch eine andere Anzeige CBX Motorenteile.
Gruß Peter [CBX]
CBX the one and only first Big Bike
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If you want Six--ride a CBX.
Bin auf dem Weg ins Badezimmer geblitzt worden. Wollte putzen - jetzt ist der Lappen weg.

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helip
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Re: Motorschaden

Beitrag von helip » Do 12. Jul 2018, 08:33

Hallo Sigi,
nein, das hört sich nicht gut an.
Viel mehr kann ich dazu leider auch nicht sagen.

Aber wenn es dich ein bisserl tröstet. Anbei ein Foto von meinem Motor der ZX10 als ein Pleuellager bei ca.120 km/h festgegangen ist.
MotorschadenZX10.jpg
Du siehst, du bist nicht allein.

Ich konnte damals eine verunfallte ZX10 mit gutem Motor organisieren. Da di ZX10 auch relativ rar ist, war das durchaus ein glücklicher Zufall. Wünsche dir das du den Schaden halbwegs kostenschonend über die Bühne bringst.
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Besten Gruß
Helmut

Es hat mich niemand gefragt ob ich leben will, jetzt soll mir auch keiner sagen wie ich leben soll.


Alexander
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Re: Motorschaden

Beitrag von Alexander » Do 12. Jul 2018, 13:31

Ich würde spontan sagen : Typischer Fall von : Kein Locktide an dieser Verschraubung , oder die Gewinde vordem nicht sorgfältig entfettet .
Man kommt da aber auch nicht ohne weiteres mit jedem beliebigem Schlüssel oder kleiner Nuss ordentlich im rechtem Winkel dran , ohne das es abrutscht .
Den benachbarten Lagerbock montiere ich immer erst nach dem endgültigem Anziehen der Schrauben , um Platz fürs Werkzeug zu haben .
Die Kurbelwelle könnte das ja durchaus schadlos überstanden haben . Einzig wenn ein Antriebszahn fehlt , dann sieht es allerdings schlecht aus . Das würde ich dann in einer entsprechenden Firma diskutieren , ob das wieder Aufgeschweißt , und vergütet werden kann . Das kleine Alustück sitzt im unterem Gehäuse unter der Kurbelwellen Verzahnung und bricht gerne ab , wenn die gerissene Steuerkette sich dahinein verstemmt . das kann man mit Wig wieder anschweißen , oder auch einfach weglassen . Dürfte nicht superwichtig sein .
Bin recht bescheiden

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Re: Motorschaden

Beitrag von alpenmann10 » Fr 13. Jul 2018, 00:37

Hey Jungs
vielen Dank für die Schnellen Antworten. Wenigstens Alexander hat mir ja etwas Hoffnung gemacht. Allerdings ist meine Steuerkette nicht gerissen. Du hast rechte Loctite war nicht dran (strikt nach Handbuch und da steht meine ich nichts - Brutales Lernen durch Erfahrung "oj" ) Beim abgebrochenen und aufgefundenen Teilstück bin ich letzte Nacht im Handbuch vermutlich auf die von dir angedachte Ecke gestoßen, das würde vom Aussehen her passen. Aber ich werds ja die Tage sehen. Bin noch gespannt wo das Teil der Nockenwelle sich rumtreibt.
Die Verkäufer von Peter hab ich schon angeschrieben - da stellt sich mir aber die größte Frage! Ich hab ne Pro Link und das dürften doch CB1 Motoren sein. Wisst ihr in wieweit die Motoren baugleich sind, meine das was von veränderten Steuerzeiten gelesen zu haben und die 5 PS weniger müssen ja auch wo geblieben sein. Passen da die Pro Link Vergaser?
Grüße von der Schwäbischen Alb
Sigi

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Achim Grabbe
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Re: Motorschaden

Beitrag von Achim Grabbe » Fr 13. Jul 2018, 09:03

alpenmann10 hat geschrieben:
Fr 13. Jul 2018, 00:37
Wisst ihr in wieweit die Motoren baugleich sind, meine das was von veränderten Steuerzeiten gelesen zu haben und die 5 PS weniger müssen ja auch wo geblieben sein. Passen da die Pro Link Vergaser?
Jein. Laufen würde es vielleicht, aber Vergaser und Nockenwellen sind aufeinander abgestimmt. Wenn du NoWe von CB1 einbaust, wären VB60AA-Vergaser nicht schlecht. Siehe hierzu auch Udos Website im unteren Drittel:
http://www.cbxextras.de/cbx-zahlen/
Achim
Schneller geht immer, geiler nie! (geklaut im Vmax-Forum)

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mazze
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Re: Motorschaden

Beitrag von mazze » Fr 13. Jul 2018, 20:26

Der CB1 Motor läuft mit dem PL Vergaser sogar besser, darüber musst du dir keine Gedanken machen.
gruß mazze


Alexander
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Re: Motorschaden

Beitrag von Alexander » Sa 14. Jul 2018, 18:50

Und ? Derweil müsstest du das Motörchen ja schon entkernt haben . Schau auch mal genau , ob da auch nichts mit durch die Primärkette und deren Antriebs / Abtriebs Zahnräder mit durchgeknechtet wurde .
Zum Beispiel das Abgebrochene Stückchen Nockenwelle . Das wäre nix viele gut .
Ein Silberner CB1 Motor in einer gepflegten Orig. Prolink geht irgendwie garnicht . Es sei denn , dir ist alles egal .
Wenn alle Stricke reißen , ich hab einen Prolink Motor hier als Raum-Accessoire . Mit vielen Neuteilen neu gebaut , an nichts dabei gespart und mit VHT Neu lackiert .
Das ist dann aber auch nicht für Preisvergleicher oder Smart-Shopper gut geeignet .
Bin recht bescheiden

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jens391
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Re: Motorschaden

Beitrag von jens391 » So 15. Jul 2018, 08:16

Hallo Sigi !
Schöner Scheibenhonig , hast Du das Nockenwellenteil schon gefunden?
m.f.G Jens [CBX]

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Re: Motorschaden

Beitrag von alpenmann10 » So 15. Jul 2018, 11:55

Hallo Zusammen
- Alexander: nein noch nicht ganz so weit, haben den Motor draussen und die Nockenwellen mal ausgebaut. Weiter hats noch nicht gereicht. Zum Thema Silberner Motor sehe ich das absolut genau so wie du - never ever!!!
- Jens: Teil noch nicht gefunden.
Allerdings beim drehen der Kurbelwelle zum Ausbau der Nocken wellen muss sich da irgendwas gelöst haben, vermute mal das "Teilchen", den plötzlich läßt sich alles wieder ganz leicht drehen. Na ja werds ja im weiteren Verlauf sehen. Steuerkettenrad und obere Steuerkette haben nichts abbekommen - wobei die Kette wäre ja eigentlich "scheiß egal".

Im Laufe der woche wird nun hoffentlich Kopf und Zylinderblock mal ab kommen, dann sieht man weiter!
Grüße von der Schwäbischen Alb
Sigi

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keuleandy
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Re: Motorschaden

Beitrag von keuleandy » Mo 23. Jul 2018, 18:28

Moin Sigi!

Guter Rat von mir: Besorg dir ein Handbuch und zerleg den Motor!

Ist kein Hexenwerk (Hab selbst ich hinbekommen...) und du weißt wirklich, was ist.
Ich glaube kaum, daß das Nockenwellenteil sich in der Kurbelwelle verewigt hat. Das wird direkt in den Ölsumpf gewandert sein.
Zylinder und Kopf erst mal drauf lassen, die ganzen Seitenteile ab und den Motor drehen und trennen. Dann siehst du alles vor dir, was irgendwie in Mitleidenschaft gezogen worden sein könnte.
Kettenspanner raus und Laufflächen begutachten, Getriebewalzen raus und anschauen. Und dann bist du an der Kurbelewelle und hast Sicherheit!
Um ne Nockenwelle kommst du vielleicht herum, wenn du ne Motoreninstandsetzungsfirma findest, die dir den Nocken wieder aufschweißt. Bei ner anderen Nockenwelle bekommst du sonst gleich das Problem mit den Lagerböcken, die dann unter Umständen nicht mehr passen.

Mit Detailbildern (und Handbuch) kann ich dienen, hab meinen Motor erst im letzten Winter gemacht.

Grüße

Andreas
Wenn Gott gewollt hätte, daß Motorräder sauber sein müssen, wäre Spüli im Regen!

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Re: Motorschaden

Beitrag von alpenmann10 » Mo 23. Jul 2018, 23:46

Hallo Andreas
Also ein Handbuch hab ich schon ca. 20 Jahre, hatte da einen sehr guten Freund der ne Hondawerkstatt hatteund als er diese aufgab mir eins vermachte, aber leider nicht mehr lebt.
Kopf und Block sowie Kolben sind unten, die Motorschalen habe ich noch nicht getrennt.
Es ist wohl tatsächlich so wie befürchtet, die Steuerkette (senkrecht) muß durchgerutscht sein. Die Kolben hatten offensichtlich Berührung mit den Einlassventilen. Auslassseite unbeschädigt. Ich glaube nicht, dass die Kolben was abbekommen haben.
An der Nockenwelle ist nicht der Nocken, sondern das Seitenteil des Befestigungsloches zum Steuerkettenzahnrand abgebrochen.
IMG_2878.JPG
Hab ich inzwischen unterhalb der Steuerkette gefunden.
Mind. 2 der Ventile sind verbogen - augenscheinlich! - denke die anderen haben wohl auch was abbekommen, werd ich nach dem Zerlegen ja sehen.
Steuerketten scheinen unbeschädigt. Auf der Kurbelwelle sind sowohl auf dem Steuerkettenzahnrad, als auch auf dem Zahnrad der Primärkette alle Zähne vorhanden und keine offensichtlichen Beschädigungen, mehr konnte ich noch nicht sehen. Das "Ölröhrchen" der Primärkette von dem hier schon öfters die Rede war ist wie neu.
Die vordere Führungsschiene der Steuerkette ist kaputt (untere Halterung gebrochen).
Weis aktuell noch nicht wann, aber in den nächsten 3-4 Wochen werd ich den Motorblock dann trennen und alles weitere kontrolieren.
Nun stellt sich natürlich die Frage bei den beschädigten Ventilen, Führungen? und den 67000 km die man den Ventilen und Sitzen natürlich ansieht ob nicht eine Überholung des Zylinderkopfes notwendig/besser wäre. Lässt sich so ein Bruchstück an der Nockenwelle reparieren?

Viele teure Entscheidungen die da fällig werden, ist halt doch etwas exclusiv 6 Zylinder zu fahren!
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Grüße von der Schwäbischen Alb
Sigi


Alexander
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Re: Motorschaden

Beitrag von Alexander » Di 24. Jul 2018, 12:03

Wenn die Kurbelwellen Antriebszähne nicht gelitten haben , dann ist das ja ohne große Umstände fix wieder herstellbar .
Du musst bei den Krummen Ventilen genau nachsehen , ob die Überstände der Ventilführungen - vom sich verbiegendem Schaft - aufgerissen sind . Am besten gut reinigen und dann mit Licht und Lupe .
Das Problem ist nun , eine Nockenhälfte zu bekommen . Die Ausslass Seite ist identisch zur CB1 . Derweil gibt es meistens nur noch ganze Sätze am Stück . Mach ich jedenfalls nur noch so . Du kannst auch mal mit zb. Campro telefonieren , ob die es Schweißtechnisch wiederherstellen und Planschleifen können . Beim Spanner must du schauen , ob der Bereich bei den Bogenenden noch zusammensitzt . Feine Seitenrisse am Bogen machen nichts , wenn sie noch im Rahmen sind .
Eine noch gut verwendbare Gleitschiene hab ich sogar noch hier . Einlassventile sind nicht sehr teuer . Die Steuerketten würde ich unbedingt beide erneuern . Man sieht nicht , ob ein Pin geschädigt wurde .
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keuleandy
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Re: Motorschaden

Beitrag von keuleandy » So 29. Jul 2018, 18:59

Tja, Sigi,

Alexander hat eigentlich alles dazu geschrieben...
Zuerst mal versuchen, was aufschleifen und planschleifen zu lassen. Das wäre der einfachste Weg.
Alternativ die neuen Auslaßnockenwellen, aber wie erwähnt kommt dann das Problem, daß sie passen kann, aber nicht muß (wegen des Durchmessers in den Lagerböcken...)
Die ganzen Motorketten bekommst du noch, wenn auch nicht alle in Deutschland. Aber, wenn du den Motor trennst, nicht drüber nachdenken und tauschen. Spätestens wenn du die neuen Ketten da hast und neben die alten hängst, weißt du, was ich meine... Und mein Motor hatte auch nur 67tkm weg...
Den Kopf würde ich überholen (lassen), ich hatte bei der Laufleistung 4 neue Ventile, 8 neue Sitze und neue Schaftdichtungen bekommen. War es mir wert...

Geld sammeln und ordentlich machen wäre mein Rat...

Grüße

Andreas
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Re: Motorschaden

Beitrag von Alexander » Mo 30. Jul 2018, 10:21

Ich kann es nun nicht lassen , und muss den Keule Andreas etwas berichtigen , um Irritationen und ev. Falschentscheidungen vorzubeugen :
Das Maß der Nockenwellenschäfte ist immer gleich , von ev. Verschleißzuständen mal abgesehen . Die Nockenwellen passen - was ihre Lagerung betrifft - immer in jeden CBX Zylinderkopf .
Andreas , du verwechselst es anscheinend damit : Nockenwellen Lagerböcke kann man nicht beliebig austauschen , weil sie gemeinsam mit dem Zylinderkopf auf Maß gebohrt sind und wenn man das Tauscht , dann ist meistens die Bohrung nicht mehr ohne Versatz und die Nockenwelle klemmt infolge .
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Re: Motorschaden

Beitrag von keuleandy » Mo 30. Jul 2018, 21:03

Hi Alexander,

auch ich lass mich gern eines Besseren belehren, denn irgendwas war da doch... "oj"
:dh:

Grüße

Andreas
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Re: Motorschaden

Beitrag von alpenmann10 » Mi 22. Aug 2018, 23:08

Hallo Jungs
bin ein Stückchen weiter. Block und Kolben sind ab. Hab inzwischen das Teil der Nockenwelle gefunden. Hatte sich in einer Ecke "angelagert", direkt unterhalb der Steuerkette.
Die vordere Führungsschiene der langen Steuerkette ist an der Halterung gebrochen.
-------- Hat irgend jemand vielleicht noch so ein Teil und könnte das entbehren?
Die Steuerketten und das Kettenrad auf der Kurbelwelle sehen noch sehr gut aus, weder Optisch, noch gefühlt irgenwelche Schäden.

Nun bin ich am überlegen, ob ich die beiden Motorhälften überhaupt trennen soll?

Weiterhin habe ich inzwischen sowohl eine neue, als auch eine gebrauchte Nockenwelle - Auslaß rechts gefunden. Wozu würdet ihr euch entscheiden eine Neue zur gebrauchten linken Seite oder eine gebrauchte? (Beide werden von einer Fa. Wentsch u. Klink) könnte die da sogar selbst abholen.

Weiss einer von euch ob man den Simmerring des Schalthebels ins Getriebe von ausse Tauschen kann oder ob man dazu das Getriebe öffnen muss. Wenn ich die Hälften nun tatsächlich trennen muß werde ich eh alle Simmerringe tauschen, ansonsten war nur dieser in letzter Zeit leicht undicht.
Grüße von der Schwäbischen Alb
Sigi


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Re: Motorschaden

Beitrag von cbx_daniel » Mo 27. Aug 2018, 08:28

Hallo,
wenn ich schon soweit wäre würde ich bei 69000 alle Ketten erneuern.

Die Primärkette um den Spanner (den es nicht mehr gibt) nicht weiter mit einer gelängten Kette zu belasten und die Lange steuerkette um sicherzugehen,nicht das die doch eirgendwo einen abbekommen hatt von dem Stück Nockenwelle.

Nockenwelle kann Ich Dir gerne eine raussuchen mit ähnlichem Verschleiß wie Deine (müßtest Du mir die defekte mal zukommen lassen).

Den Simmering an der Schaltwelle solltest Du von außen wechseln können,aber der sitzt ja eh in einem seperaten Deckel.

Dann auch gleich prüfen ob die Lagerung im Deckel noch ok ist.

Gruß,
Daniel

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Re: Motorschaden

Beitrag von alpenmann10 » Mo 27. Aug 2018, 22:31

Hallo Daniel
Also doch trennen, die Primär Kette wird sich ja nur dann wechseln lassen wenn ich das richtig sehe?
Die Steuerketten ersetz ich genau aus der Überlegung sowieso beide. Darauf kommts ja echt nicht an!

Was die Nockenwelle angeht bis du demnach der Meinung, dass 2 etwa gleiche Nockenwellen besser sind als die eine neu und die andere alt? :kra:
Grüße von der Schwäbischen Alb
Sigi


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Re: Motorschaden

Beitrag von cbx_daniel » Mo 27. Aug 2018, 22:46

Ja,
doch trennen.
Eine endlose lange steuerkette geht ja sonst auch nicht.
Die Nockenwelle gegen eine neue zu tauschen macht sich sicher nicht positiv im Motorlauf bemerkbar,das Geld kannst du sparen und eine gleich gute gebrauchte wieder verbauen.
Das gesparte Geld reicht ja dann für Primärkette und Dichtungen.
Gruß,
Daniel

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Re: Motorschaden

Beitrag von alpenmann10 » Mi 16. Jan 2019, 23:57

Hallo alle zusammen
will auch mal wieder was von mir hören lassen - nachdem nun mein Körper sich auch noch in alle möglichen Richtungen quer gestellt hat - konnten wir heute endlich die beiden Motorhälften trennen. Zum Glück haben wir dabei keine weiteren Schäden festgestellt.
Neben der beschädigten Nockenwelle ist nun also sicher die vordere Steuerkettenschiene beschädigt und der vermutete Steg der unteren Motorschale an einer Ecke gebrochen
IMG_2995.JPG

und ein sichtbarer "Streifer" an der Gehäusekante daneben - aber praktisch nur Optisch.
IMG_2996.JPG

Den Zylinderkopf habe ich auch zerlegt
IMG_2921.JPG
- alle Einlassventile leicht verbogen - also neu -
Werd also wohl den Kopf überholen lassen und vermutl. dann auch die noch alten 11 Auslaßventile tauschen.

Was haltet ihr von Scheuerlein - oder hat mir jemand einen anderen Tipp im Süddeutschen Raum?

Primärkette, alle Motorsimmerringe, das Ölpumpensieb, die Steuerketten und die Steuerkettenschiene wirds neu geben - lappert sich dann ganz schön zusammen. "oj"

Was benutzt ihr als Dichtungsmittel zwischen den beiden Motorhälften?
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Grüße von der Schwäbischen Alb
Sigi

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Re: Motorschaden

Beitrag von Carstene » Do 17. Jan 2019, 08:31

Moin Sigi,

Scheuerlein höre ich immer wieder- Auch gerade in Verbindung mit der Laufbuchsenüberholung meiner DS6

Die Jungs sindwohl nicht der billige Jakob - machen aber wohl astreine Arbeit

Dichtflächen ohne Dichtung mache ich seit Jahrzehnten mit Hylomar(?) Rot nicht die Blaue. Die Rote macht einen beständigeren Eindruck und geht auch an Stellen wo man mit Treibstoff in Berührung kommt.
Die Blaue löst sich auf
Langeweile ist nicht Mangel an Ereignis, sondern Mangel an Interesse


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Re: Motorschaden

Beitrag von Alexander » Do 17. Jan 2019, 08:51

Hallo Sigi
Eine schöne Arbeit hast du da nun auf dem Werktisch . Da kann man ja richtig Neidisch werden .
Hylomar Blau würde ich Silikondichtmitteln vorzuziehen . Die Motorsilkondichtmittel lassen sich nicht so schön dünn auftragen .
Die abgebrochene Alufinne halte ich für hinnehmbar .
Hast du schon mal darüber nachgedacht , woher du eine neue Steuerketten Gleitschiene organisieren kannst ?
Von den Spannern mal ganz zu schweigen . Taugen deine Spannelemente noch ?
Es gibt nach wie vor immer noch Leute an der Szene , die den Bürgern nur bedingt taugliche , umgenietete Boldor Spannschienen anschnacken wollen , nur damit sie im Geschäft bleiben können .
Bin recht bescheiden


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Re: Motorschaden

Beitrag von cbx_daniel » Fr 18. Jan 2019, 20:02

Das mit den Spannern und Schienen ist schon schwierig.
Original neu wird mit Gold aufgewogen.
Gute gebrauchte gibt es kaum und selbst schlechte gebrauchte werden zu unverschämten preisen angeboten.

Die umgebauten boldor Teile sind nicht so gut wie die original Teile (Schienen kürzer,schmaler,etc.)
Aber es wird großer Aufwand betrieben um die für die CBX passend zu machen.
Was man dann natürlich auch noch teuer bezahlen muß.
Hier mal ein Link,Preise umrechnen kann jeder selbst.
http://www.remotion.jp/parts/cbx/

Besser wäre eine Nachfertigung der Originalteile (da wird dran gearbeitet,ist aber noch nicht Serienreif).

Gruß,
Daniel


Alexander
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Re: Motorschaden

Beitrag von Alexander » Sa 26. Jan 2019, 15:33

Eine Nachfertigung des Spanners wird ja seit vielen Jahren immer wieder aufs neue angekündigt . Derweil gibt es aus China bereits schon seit Jahren für fast jedes nur Denkbare 2-Rad solche Nachfertigungen im 20Euro Bereich .
Wer hier etwas Initiieren möchte , sollte allerdings auch den kleinen oberen Spanner sowie die Gleitschiene im Angebot haben .
Diese 3 Artikel Verschleißen immer im Gleichschritt .
Sonst wäre das in etwa so , als wenn es Kolben gibt , jedoch keine Kolbenringe .
Bin recht bescheiden

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Re: Motorschaden

Beitrag von alpenmann10 » Di 26. Mär 2019, 17:20

Soooo!
Nachdem ich nun alles schön gesäubert habe und mich langsam mit dem Zusammenbau befasse stellt sich mir die Frage: Welche Schrauben sollte ich einfach mit dem entsprechenden Drehmoment anziehe und welche mit Loctite zusätzlich sichern.
Nicht dass da wieder eine neue Ursache für Ungemach ansteht.
Grüße von der Schwäbischen Alb
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Drehmoment
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Re: Motorschaden

Beitrag von Drehmoment » Mi 27. Mär 2019, 21:58

Tja, wenn's dich tröstet, ich habe meinen Motor vor 32 Jahren generalüberholt, sprich nach einem Unfall radikal zerlegt, frisch zusammengesetzt.... und genau diese Schraube ganz normal mit entsprechendem Drehmoment ohne Sicherungslack eingesetzt, und die ist immer noch dran.
Heute würde ich wahrscheinlich loctiden, aber nicht notwendigerweise sondern aus Perfektionsdrang, bedingt notwendig sehe ich das nicht.

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Drehmoment
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Re: Motorschaden

Beitrag von Drehmoment » Mi 27. Mär 2019, 22:03

Hallo Alexander, zufällig habe ich heute ausser nach einem vernünftigen Ersatz Auspuffanlage auch nach Kettenspannerern gesucht. Ich habe nichts gefunden, auch keinen aus China. Wie wär's mit einer Bezugsadresse


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Re: Motorschaden

Beitrag von Alexander » Mi 27. Mär 2019, 22:48

Ich hatte ja nicht geschrieben , das es solche Chinakracher auch für unsere Bikes gibt , sondern ich meinte damit , das es solche Replikaspanner für alle möglichen 125er Bikes und Motorroller gibt . Ich hatte das vor ca. 2 Jahren im Ebay gesehen . Frag mich nicht mehr welche Ausländischen Shops das gewesen sind .
Wenn du aktuell welche brauchst , dann hast du überhaupt kein Problem damit , sehr gute Ware erhalten zu können .
Aktuell Tausche ich solche , von denen ich noch gut was habe , gegen zum Beispiel BMW R50 - R69S Teile . Kurbelwelle , Zylinderköpfe , Zylinder , Tanks , etc . nehme ich gerne dafür entgegen . Auch Norton Commando Teile wären OK .
Ev. geht auch Kauf gegen Kohle . Schau mal im Ebey KleinAz .
Gruß Alexander
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Re: Motorschaden

Beitrag von alpenmann10 » So 16. Jun 2019, 03:16

Mal wieder ein Sachstand meinerseits.
Inzwischen hab ich den Kopf bei Scheuerlein durchchecken lassen und dort auch die 12 Einlaßventile erstanden. Von der Art und Weise dort, sowie der Rechnung war ich äußerst angenehm überrascht - sehr kompetente Arbeit dort.
die Motorsimmerringe und Steuerketten hab ich alle erneuert und dank einem Forumsmitglied auch eine Steuerkettenschiene bekommen. 4 Nockenwellen aus USA zu sehr akzeptablem Preis und Zustand verbaut und nach Ventileinstellen vorgestern Motor und Rahmen wieder vereinigt.
Nun hätte ich aber noch einige Unsicherheiten / Fragen.
Da ich sie ja eh schon habe möchte ich nun die KawaLima verbauen. Mit Kabel etc. komme ich dank alter Beiträge denke ich klar. wie macht ihr das mit dem Stecker - da passt ja nichts mehr zusammen?
Peter: hab deine Lima Bilder gesehen war sie schon so oder wie hast du die so "sauber" bekommen, hab da irgendwie bedenken, dass beim Polieren etc. Reste ins Gehäuse fallen und schaden!?

Schon bei der Demontage der Vergaserbank habe ich festgestellt dass 3 der 6 erst 2 Jahre alten Verbindungsgummis bereits Risse hatten. Also neue Gummis für die SC06 besorgt.
Jetzt sind diese wie da und dort auch schon gelesen "schräg". Kann mir jemand sagen in welche Richtung die schmalere Seite eingebaut wird - ist mein Gedankengang, schmal oben damit der Vergaser etwas mehr in die Waagerechte kippt richtig?

Zum 3. hatte ich andauernd Schwierigkeiten mit dem Anlaufen nach einiger Stillstandszeit. Soll ja den Äußerungen hier hauptsächlich vom Unterdruckbenzinhahn kommen. Ich würde den nun ausbauen und wie hier schon gelesen durch einen elektronischen/Magnetventil ersetzen. Wie macht ihr das? Verbindet ihr die beiden Vergaserseiten mittels T-Stück und dieses dann mit dem Magnetventil? Gibts da Probleme mit der Durchflußmenge oder ist das bei 8 mm Anschlüssen unproblematisch? Die Elektriche ansteuerung würde ich auf Zündung schalten - richtig?

Im Voraus schon mal vielen Dank für die Hilfe!
Grüße von der Schwäbischen Alb
Sigi

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750four
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Re: Motorschaden

Beitrag von 750four » So 16. Jun 2019, 10:31

Hallo Sigi
Den Anschluss der Lima hatte ich ja schon mal beschrieben, du kannst hier nichts verkehrt machen.
Die Kawa Lima läuft mit Wechselstrom, du brauchst also nur Plus und Minus von der Kawa Lima die du dann in den roten Stecker in dem dein CBX Regler angeschlossen war einsteckst.
Dein CBX Regler entfällt, da ja in der Kawa Lima ein Regler integriert ist.
Die Kabel der Kawa Lima musst du verlängern, dann am roten Stecker unten vorne also zum Seitendeckel hin steckst du die Plusleitung ein dahinter bzw. deneben die Minus Leitung, der obere Anschluss im Stecker bleibt unbelegt. Solltest du je ein Problem mit dem Zündschloss haben einfach Plus und Minus am roten Stecker umstecken.
Mit dem polieren selbst hatte ich keine Probleme habe sogar noch eine Lima auf Ersatz, zudem gibt es hier viele Kawa bzw. Yamaha Limas die je nach Adapterplatte und Geäuse aus voll Alu oder mit Stahldeckel verbaut werden können.
Anbei meine Ersatzlima poliert mit lackiertem Stahldeckel. Gruß Peter [CBX]
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Re: Motorschaden

Beitrag von Achim Grabbe » So 16. Jun 2019, 21:11

alpenmann10 hat geschrieben:
So 16. Jun 2019, 03:16
Wie macht ihr das? Verbindet ihr die beiden Vergaserseiten mittels T-Stück und dieses dann mit dem Magnetventil? Gibts da Probleme mit der Durchflußmenge oder ist das bei 8 mm Anschlüssen unproblematisch? Die Elektriche ansteuerung würde ich auf Zündung schalten - richtig?
Ich habe das so gemacht, anders ergibt es auch wenig Sinn (das ehemalige Unterdruckteil dient bei mir als T-Stück). Die Durchflussmenge soll glaube ich 12l/h sein, das müsste dein Magnetventil schaffen, keine Ahnung bei 8mm, aber klingt für mich groß genug für die Aufgabe.

Ich habe das Ventil mit ACC geschaltet, es kann also schon mal Benzin laufen, obwohl die Zündung noch nicht eingeschaltet ist. Ich drehe den manuellen Hahn ~1km vor der Garage auf Off und komme dann mit letzter Kraft in sie gefahren. Dann sind die Schwimmerkammern einigermaßen leer und vor dem nächsten Start stelle ich den Zündschlüssel auf ACC, damit füllen sie sich mit relativ frischem Kraftstoff aus dem Tank. Machen viele so und ist ein bewährtes Verfahren bei Startproblemen nach Standzeiten >3d. Du kannst das natürlich auch auf Zündung schalten, aber das bedeutet unnötigerweise Stromverlust durch die Zündung bei meinem Verfahren. Wenn du täglich fährst, ist es so oder so egal, dann ruhig auf Zündung schalten.
Achim
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Re: Motorschaden

Beitrag von alpenmann10 » Di 18. Jun 2019, 00:11

Danke für die schnellen Antworten :klat:

Peter
Anschluß war mir klar, da kam ich mit deinen Erläuterungen von früher bestens klar. Du steckst also die verlängerten Kabel direkt mit Kabelschuhen in den Stecker - richtig.
Verschliesst du die Luftschlitze der Lima irgendwie beim Polieren oder sind die "Polierrückstände" die evtl da rein fallen unproblematisch zu entfernen?

Achim
hast du dann die Innereien des Unterdruckteils ausgebaut?
Grüße von der Schwäbischen Alb
Sigi

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Re: Motorschaden

Beitrag von 750four » Di 18. Jun 2019, 06:11

Hallo Sigi
Ja genau mit den Kabelschuhen in den Stecker.
Ich habe keine Lüftungsschlitze abgedeckt, habe die Lima dann mit Druckluft ausgeblasen. Gruß Peter [CBX]
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Re: Motorschaden

Beitrag von Achim Grabbe » Di 18. Jun 2019, 12:16

alpenmann10 hat geschrieben:
Di 18. Jun 2019, 00:11
Achim
hast du dann die Innereien des Unterdruckteils ausgebaut?
Ja, das geht nicht anders. Aber ich habe die Feder auf die andere Seite der Membran gehängt, so dass sie dauernd auf "on" gehalten wird, WIMRE.
Achim
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